Was macht sexistische Werbung mit Männern?
Sexistische Werbung*) wurde und wird hauptsächlich von Frauenseite diskutiert.
Völlig unklar bleibt dabei, was sie bei Männern auslöst - oder ob sie das Verhalten oder die Einstellungen von Männern gegenüber Frauen beeinflusst:
>> www.wenigernackert.at
Der Website-Betreiber ist schwedischer Herkunft und bekräftigte in einem TV Interview, dass das in seiner Heimat nicht mehr üblich wäre. Ein interessanter Anlass, über diese Fragen nachzudenken, gerade als Mann - und speziell als Vater, dessen Kinder diese Zeitungen möglicherweise täglich gratis lesen können.
*) Für diejenigen, die den Begriff Sexismus noch nicht so gut kennen: es geht hier nicht um die Kritik am Sexuellen allgemein (Unterwäsche-Plakate sind z.B. nicht sexistisch: man kann das Produkt nicht anders präsentieren), sondern an der Benachteiligung von Personen aufgrund ihres Geschlechts. Da in der Werbung oft sexuelle Darstellungen von Frauen vorkommen wird in der Öffentlichkeit der Eindruck "Frau = hübsches Beiwerk" erzeugt, was umgekehrt bei Männern nicht der Fall ist.
Völlig unklar bleibt dabei, was sie bei Männern auslöst - oder ob sie das Verhalten oder die Einstellungen von Männern gegenüber Frauen beeinflusst:
- Wenn die Antwort JA lautet, wie die Theorie vom "heimlichen Lehrplan" Sexismus behauptete, dann werden wir Männer dazu getrimmt, Frauen zuallererst äußerlich zu bewerten, bzw. wird dieses Verhalten verstärkt. Die häufigen sexuellen Frauendarstellungen in Werbung und Medien könnten dann in einer harmonischen Zweierbeziehung bewirken, dass dem Mann permanent Lust auf eine körperlich attraktive(re) Frau gemacht wird, obwohl er mit seiner Beziehung eigentlich ganz zufrieden ist.
- Wenn die Antwort NEIN lautet, stellt sich die Frage, warum wir Männer uns nicht zunehmend verarscht vorkommen von einer Wirtschaft, die vermutet, man könne alles, z.B. auch Motoröl, Zigaretten, Digicams, Heizungen ... besser verkaufen, wenn man eine halbnackte Frau daneben stellt. Denn dann wären wir ja in der Theorie der Wirtschaftsbosse einfältig wie pavlovsche Hunde, die auf jedenfall kaufen, wenn sie weibliche PinUps neben einem Produkt sehen ...
>> www.wenigernackert.at
Der Website-Betreiber ist schwedischer Herkunft und bekräftigte in einem TV Interview, dass das in seiner Heimat nicht mehr üblich wäre. Ein interessanter Anlass, über diese Fragen nachzudenken, gerade als Mann - und speziell als Vater, dessen Kinder diese Zeitungen möglicherweise täglich gratis lesen können.
*) Für diejenigen, die den Begriff Sexismus noch nicht so gut kennen: es geht hier nicht um die Kritik am Sexuellen allgemein (Unterwäsche-Plakate sind z.B. nicht sexistisch: man kann das Produkt nicht anders präsentieren), sondern an der Benachteiligung von Personen aufgrund ihres Geschlechts. Da in der Werbung oft sexuelle Darstellungen von Frauen vorkommen wird in der Öffentlichkeit der Eindruck "Frau = hübsches Beiwerk" erzeugt, was umgekehrt bei Männern nicht der Fall ist.
maennerinfo - 18. Okt, 17:17

